Wirbelstürme, Flutkatastrophen, schwindende Ressourcen: Ein Umdenken in der Industrie- und Energiepolitik ist erforderlich, damit Global Warming nicht zum Super-GAU wird. Jeder Einzelne kann und muss seinen Teil dazu beitragen, unsere Erde nachhaltig vor Umweltschäden zu schützen.
Weitere Informationen zu den Umweltaktivitäten von Sharp finden Sie im Bereich Umwelt der Sharp-Webseite.
Grün und gut
Wie kaum ein anderes Unternehmen verpflichtet sich Sharp dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Grünes Engagement ist bei Sharp keine Imagefrage, sondern tiefste Überzeugung. Seit Jahren ist die Ökologie Teil der Sharp Unternehmensphilosophie. Sie spiegelt sich in allen Produktbereichen und im gesamten Produktzyklus wider. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs ein. Mit neuen, energiesparenden Produkten und seinem Photovoltaikengagement trägt das Unternehmen zur globalen Senkung der CO2-Emissionen bei. Gemäß der Sharp Umweltstrategie wird bei der Entwicklung und dem Bau eigener Fertigungsstätten der Einklang mit der Natur angestrebt.
In den vergangenen Jahren wurden über 300 Sharp Produkte national und international für ihre Umwelteigenschaften ausgezeichnet. 2005 erhielt ein Sharp LCD-TV als erstes Fernsehgerät weltweit das Umweltzeichen der EU. 1997 entwickelte Sharp eine Umweltstrategie, um systematisch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und den Ressourcen im gesamten weltweit operierenden Unternehmen umzusetzen. Seither wird diese Strategie jährlich weiterentwickelt.
Die Energie-Wende heute einleiten
Seit 4,6 Milliarden Jahren ist die Sonne aktiv und scheint wärmend auf uns hinunter. Dabei befördert sie in weniger als einer Stunde so viel Energie auf die Erdoberfläche, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht. Angesichts der Knappheit fossiler Brennstoffe, liegt die Zukunft der Energieversorgung in den erneuerbaren Energien und in der modernen Art ihrer Gewinnung. Dem umweltfreundlichen „Kraftwerk Sonne“ kommt dabei eine besondere Bedeutung zu – auch für Deutschland.
Solarstrom wird wichtigste Energiequelle
Quelle: UVS (http://www.solarwirtschaft.de)
Weltweit steht ein Energie-Umbau ins Haus. Insbesondere wenn es darum geht, ein für uns alle gesundes Gleichgewicht von ökonomischem Wachstum und ökologischer Verantwortung für den Planeten Erde zu erreichen.
Die Zukunft liegt in den erneuerbaren Energien und in der modernen Art ihrer Gewinnung. Mit innovativen und benutzerfreundlichen Lösungen für gesicherte Lebensqualität.
Bye-bye CO2
Mit Hilfe der solaren Stromerzeugung können allein bis zum Jahr 2020 mehr als 180 Mio. Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Bis 2050 wäre sogar eine Reduzierung der Emissionen von über 85 % realisierbar, ermittelte die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages.
Langfristig gilt Solarstrom weltweit als wichtigste Primärenergiequelle: im Jahr 2050 kann Solarstrom 24%, bis zum Jahr 2100 63% zur weltweiten Energieerzeugung beitragen – und dies bei Annahme eines weiterhin weltweit steigenden Energiebedarfs.
Sicherheitspaket Solarenergie
Auch sicherheitspolitisch ist der Ausbau der Solarenergie wichtig. Solarenergie sichert die Volkswirtschaften gegen Rohstoffkrisen ab. Ein Einstieg ins Solarzeitalter kann deshalb helfen, Ressourcenkriege zu verhindern und die globale Sicherheitslage zu stabilisieren. Des Weiteren bedeuten erneuerbare Energien Unabhängigkeit von den Preisschwankungen fossiler Energieträger. Ein Großteil der Wertschöpfung verbliebe im Inland. Deutschland würde energieautark.
Photovoltaik schont die Umwelt
Eine Photovoltaik-Anlage ist die Direktleitung zur Sonne und außerordentlich umweltschonend. Denn der Betrieb einer PV-Anlage führt zu keinerlei Emissionen, wie z.B. dem Treibhausgas CO². Und auch die Energiebilanz eines Photovoltaik-Moduls selbst ist positiv. Schon bereits nach ca. zwei Jahren Betriebszeit ist der Energieaufwand ausgeglichen, mit weiterhin sinkender Tendenz aufgrund das rasanten Fortschritts.
Wiederverwendung von benutzten Photovoltaik-Modulen
Die europäischen Photovoltaik-Hersteller haben öffentlich eine Initiative zur freiwilligen Rücknahme und Wiederaufbereitung von gebrauchten Solarmodulen ins Leben gerufen. Die European Association for the Recovery of Photovoltaic Modules AISBL, bekannt als PV-Cycle, wurde im Juli 2007 gegründet.
Der Recyclingbedarf für Photovoltaik ist noch gering, weil die PV-Massenproduktion erst vor wenigen Jahren startete. Doch die PV-Industrie sieht eine deutliche Veränderung der Situation in etwa 20 Jahren, wenn die ersten Produkte ausgedient haben und Solarmodule recycled werden müssen. Aus diesem Grund schlägt "PV Cycle" ein freiwilliges System vor, welches den PV-Sektor in die Lage versetzen soll, bis 2015 rund 90 % der Photovoltaikkomponenten zurückzunehmen. PV Cycle will ein Recyclingsystem für die gesamte Industrie schaffen sowie ein nachhaltiges Lebenszyklusmanagement in der Industrie etablieren.
Weiter soll die Verantwortlichkeit der PV-Industrie für ihre Produkte ausgebaut und eine Überwachungssystem sichergestellt werden. Darüber hinaus will die PV Industrie die bereits ins Auge gefasste Forschung zur Entsorgung der PV-Produkte unterstützen. Das vorgeschlagene Programm PV Cycle sieht ein in sich stimmiges EU-weites Recyclingverfahren vor, das ein effizientes und ökonomisch sinnvolles Management des Schrotts der PV-Industrie ermögliche.